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Das historische Filmarchiv

Das Dilemma ist bekannt: als Redakteur oder Autor arbeitet man an einem Dokumentarfilmprojekt und man sucht händeringend nach Aufnahmen, die die eigenen Aussagen entsprechend untermauern. Gerade im Bereich des „Dritten Reichs" landet man dann immer wieder bei den inzwischen hinlänglich bekannten Szenen aus den damaligen Wochenschauen oder Propagandafilmen. Natürlich weiß man, daß gerade in der NS-Zeit Wochenschauen und Propagandafilme nur einen begrenzten Teil der historischen Wirklichkeit abbildeten. Da es bislang mühsam bis unmöglich war, anders Material zu erhalten, begnügt man sich dann trotzdem mit den allgemein bekannten Filmszenen. Wie aber sah das Leben jenseits dieser Propaganda aus? Gibt es bewegte Bilder, die Geschichten gerade aus dem „Dritten Reich" besser erzählen können als die inzwischen hundertfach benutzten Filmszenen?
Der Schwerpunkt dieser Sammlung liegt auf Filmen aus der Zeit zwischen 1933 bis 1945 - aber auch vor und nach dieser Epoche lassen sich „bewegende" Aufnahmen finden. In diesem Filmbestand befinden sich Filmszenen, die fast alle bisher unbekannt sind:
zu sehen sind beispielsweise 
  • Straßenszenen aus dem Berlin der Zwanziger Jahre; das unzerstörte Breslau
  • das mit Hakenkreuzfahnen geschmückte Berlin zur Zeit der Olympiade 1936 in Farbe
  • Farbaufnahmen aus Hamburg aus dem Jahre 1935; aber auch die Skyline von New York 1939 und 1941 in strahlenden Farbfilmen
  • deutsche Wehrmachtssoldaten und Offiziere possieren mit hübschen Pariserinnen - deutsche „Herrenmenschen" drangsalieren Kinder und Frauen in den besetzten Ostgebieten.
  • Szenen aus den fünfziger Jahren zeigen Stars und Sternchen bei den Berliner Filmfestspielen.
  • Die Berliner Mauer wird gebaut. Ab ersten Tag, dem 13. August 1961 gibt es lediglich einen einfachen Stacheldrahtzaun. Aufnahmen aus den 1970er und 1980er Jahren zeigen, wie man sich auf beiden Seiten mit der Mauer „eingelebt" hat. Schließlich gibt es Aufnahmen von den „Mauerspechten" 1989-1990 und unmittelbare Szenen von der Nacht der Einheit vor dem Reichstag 2./3. Oktober 1990.
Das interessante bei diesen Aufnahmen: es handelt sich dabei um Aufnahmen von Filmamateuren. Folglich ist der Blickwinkel direkter und intimer als jede Wochenschauaufnahme. Erstaunlich ist die Aufnahmequalität dieser Filme - bei den meisten Szenen glaubt man, daß ein Profi-Kameramann diese Szenen gedreht hätte.

 

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